Warum sehen diese Seiten so aus, wie sie aussehen? Vieles ist natürlich Geschmackssache, und vieles entspringt einfach einem Gefühl, doch einige Aspekte des Designs sind durchaus begründet. Oft sind dies nicht unbedingt objektive Begründungen, sondern fußen auf meiner persönlichen Meinung.
Typographie
- Die Brotschrift ist eine Serifenschrift, soweit vorhanden, wird Georgia verwendet. Eine Serifenschrift ist speziell bei längeren Texten leichter zu lesen, da sich das Auge an den Serifen „festhalten“ kann. Lange Zeit galt, daß auf Computerbildschirmen wegen der begrenzten Auflösung keine Serifenschrift verwendet werden sollten. Dies hat sich jedoch geändert, eine vernünftige Auflösung ist heute weitgehend vorhanden. Georgia wiederum hat eine angenehme Breite, sie ist etwas breiter als beispielsweise Times und wirkt so nicht so gepreßt. Georgia ist auf sehr vielen Systemen verfügbar.
- Die Überschriften sind in Grotesk gesetzt. Aus Gründen der allgemeinen Verfügbarkeit wird hier Helvetica referenziert, auf Windowssystemen demnach im allgemeinen Arial. Helvetica harmoniert meiner Ansicht nach gut mit der Georgia und ist gut zu lesen.
- Soweit möglich, verwende ich alle typographisch korrekten Zeichen wie Anführungszeichen, Halbgeviertstriche, geschützte Leerzeichen und so fort. In einigen Fällen ist dies nicht möglich. So wird beispielsweise das Spatium – der verkürzte Wortzwischenraum – von den meisten Browsern nicht angezeigt. Mögen die Unterschiede auch klein sein, der geneigte Leser wird sie erkennen.
Barrierefreiheit
Diese Seiten sind nach Anforderungen hinsichtlich der Barrierefreiheit entworfen. Zum einen ist es ein Gebot des Anstands, möglichst vielen Menschen die Möglichkeit zu geben, mein Angebot nutzen zu können, zum anderen bedeutet es ohnehin nicht viel Zusatzaufwand. Mehr dazu auf einer separaten Seite.
Layout
- Das Layout ist bewußt einfach gehalten. Hintergründe sind entweder uni oder relativ homogen, so daß ein ausreichender Kontrast zur Schrift gewahrt bleibt.
- Die Navigationsleiste ist links angebracht. Zwar ist eine horizontale Navigationsleiste am oberen Fensterrand reizvoll, aber Bildschirme sind immer noch breiter als hoch. Von der Ausnutzung der Fläche ist die Aufteilung in eine Navigations- und eine Inhaltsspalte somit günstiger.
- Der Inhaltsbereich ist in der Breite skalierbar, der Textfluß paßt sich dem an. Dies hat seinen Grund, denn wie käme ich dazu, dem Benutzer eine Fensterbreite vorschreiben zu wollen?
- Die Navigationsspalte ist fest im Fenster verankert, soweit der Browser dies unterstützt (z.B. Opera oder Firefox). Somit kann jederzeit auf andere Seiten navigiert werden. Ist die Höhe der Navigationsspalte größer als die des Fensters, werden mittels JavaScript realisierte Scrollpfeile angezeigt, die nur diese Spalte verschieben.
- Am oberen linken Seitenrand befinden sich die sogenannten Brotkrumen, welche die aktuelle Position im Seitenbaum kennzeichnen, so daß man immer weiß, wo man sich befindet.
Farben und Graphiken
- Die grundlegende Farbkombination ist schwarz auf weiß. Da diese Website auch viele längere Texte umfaßt, erscheint mir diese Kombination als am augenfreundlichsten.
- Graphiken werden nur sparsam eingesetzt. Wo sie eine Botschaft transportieren, sind sie angebracht, jedoch nur in Ausnahmefällen zu reinen Designzwecken.

Druckansicht

